Mein Opa
 MEIN OPA DIETRICH FRANK 
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Das ist mein Opa, von allen nur Vaddern genannt.
2006 ist er gestorben, im Alter von 69 Jahren.

Dieses Foto ist eines der letzten Bilder von ihm. Er saß vorm Haus in Rotha und hat sich von mir fotografieren lassen.
Kurz danach ist er in seiner Wohnung in Erfurt gestorben.

Diese Seite handelt von meiner Suche und meinen Fragen nach dem Leben, das er vor dem Ausbruch seiner psychischen Erkrankung und der darauffolgenden seelischen Lähmung durch Medikamentisierung geführt hat.
Fragen an Mitglieder meiner Familie, an meinen Vater Lars, seinen Sohn. An meine Oma Gerda, seine Ex-Frau. An Arne, die Mutter seiner beiden jüngsten Kinder.
Fragen wie: Wie war euer Vaddern? Und was ist passiert?

Denn jeder hat ein eigenes Bild von einem Menschen, eine eigene gemeinsame Vergangenheit. So wie ich auch. Doch ich kannte meinen Opa nur unter Einfluss von Medikamenten. Aber davon wusste ich damals noch nichts.

Seine ruhige, gelassene Art war für mich normal. Oft wirkte er in sich versunken, war still und nachdenklich. Aber ich habe mir während unserer gemeinsamen Urlaube, zwischen Abenteuer, Neptun-Fest und seinen 2.Weltkrieg-Geschichten am Lagerfeuer, keine Gedanken darüber gemacht.
Ich war Kind, von ganzem Herzen, und er war mein Opa. Mein Vaddern. Er war fester Bestandteil meines erfüllten Kinderlebens - mit seinen Geschichten, die mich zwischen Zelt und Stockbrot staunen ließen sowie seiner natürlichen Lebensweise.

Als wir 2006 mit meinem Onkel Torsten, meines Vaters ältester Bruder, nach Erfurt fuhren, um die Wohnung aufzuräumen und ihm so einen letzten Dienst zu erweisen, erzählte mir mein Vater von Dietrich's Krankheit.
Psychosen, paranoide Schizophrenie, Medikamente, Betäubung und Leere...

Eine Welt brach zusammen. Es fühlte sich im ersten Moment so an, als ob ich nur einen Teil von Vaddern kannte, und um einen viel größeren Teil betrogen wurde.
Doch wissen wir nicht alle nur um einen bestimmten Teil eines Anderen? Was ist unser Gefühl für einen Menschen denn mehr als bloß eine Ahnung um ein Ganzes?

Ich fragte mich nun wie er wohl früher gewesen ist und begann, andere Geschichten zu sammeln - davon erzählt diese Seite. Von meinen eigenen Geschichten, von Dingen, die ich mit ihm verbinde, und von den Geschichten Anderer.
Geschichten über meinen Opa Dietrich Frank.

Die Seite beinhaltet dabei auch viele Dinge, die im Verborgenen (wie eben bei meinem Vaddern) liegen. Es gilt also, sich auf die Suche zu begeben.
Am Ende gibt es ein Gästebuch, in das sich jeder eintragen kann und soll, der eine eigene Vaddern-Geschichte oder etwas ganz anderes zu erzählen weiß.
Ich wünsche mir, dass diese Seite dadurch immer bunter und schöner wird.

Und nun: Na, schau mer ma!
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 ÜBERBLICK 
Einleitung - Mein Opa Dietrich Frank
Stammbaum - Überblick der Familie
Alles verschwindet - Fotogalerie 1
In der Natur - Urlaub machen mit Vaddern
Hochzeit, Hausbau, Urlaube - Fotogalerie 2
Geliebter Vater - Musik und Trauerrede meines Vaters
Die Interviews - Video-Interview mit meinem Vater Lars und
meiner Oma Gerda, Audio-Interview mit Arne
1945, Teltow - Was damals geschah
Vaddern's Bilder - Vaddern der Künstler, Bildergalerie 3
Gästebuch
 STAMMBAUM 
Zuerst einmal sei euch ein Einblick in einen kleinen Teil unserer großen Patchwork-Familie gewährt. Es tauchen so viele Namen hier auf - dies verschafft euch eine vage Ahnung:

Da sei: Mein Opa Dietrich mit den Müttern seiner Kinder, Mutsch (Gerda) und Arne, und eben jenen Kindern und Kindeskindern.
Durch die zeitliche Differenz der Beziehungen ergibt sich eine ungewöhnliche Tatsache:
Ich habe einen jüngeren Onkel und eine noch jüngere Tante. Toll!

Wenn ihr auf die Fotos klickt, bekommt ihr noch ein paar Informationen.
Ganz wichtig hier: Meine erste Reise in die Vergangenheit zusammen mit Arne.
Gerda Sprotte Arne Grit-Gerold Magdalena Gerold Lars Frank Torsten Frank Friedemann Gerold
Rotha.
 ALLES VERSCHWINDET 
Einer geht, viele kommen.
Die Beerdigung fand in einer kleinen Kapelle auf dem Nordfriedhof in Halle statt.
Manch schönes Wort des Abschiedes und der Erinnerung wurde gesagt.

Nach dem Begräbnis gingen wir in trauriger Stimmung zum Leichenschmaus über und erhellten unser Gemüt, indem wir gemeinsam Fotos anschauten.
Mein Vater hatte alte Fotos eingescannt, und so saßen wir eine Weile bei Brot und Wein und ließen unser Herz lachen bei den Geschichten, die uns dazu eingefallen sind.

Einige der Fotos, die uns damals Vaddern in herzenswarme Erinnerung riefen, möchte ich auch hier zeigen:
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 IN DER NATUR 
Vaddern konnte gut Urlaub machen, das sagen alle.
Auch für mich sind unsere Urlaube meine stärkste Erinnerung.
Lagerfeuer, Müritz, im Freien schlafen, Essen zubereiten, frische Luft, Natur, Natürlichkeit, Kind sein. Das Herz unter das Sternenzelt halten.
Und Vögel beobachten, denn das war schon seit langer Zeit eine seiner Leidenschaften.
"Guck mal, ein Milan!", sagte er manchmal.

Manchmal saß er auch nur da, still, ohne Gefühlsregungen.
Das war mein Vaddern, mein Opa. Er war eben so, andere Großväter sind anders, vielleicht. Aber er war so, und ich fand ihn toll. Urlaub, Kindheit.
Du fehlst.
Lagerfeuer
Ein Brief.
 
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 GELIEBTER VATER 
Wir lieben unsere Väter.
Abseits davon spielt mein Vater Lars eine zentrale Rolle bei meiner Suche nach Vaddern.

Sowohl als mein persönlicher "Deep Thought"-Mensch, was alle meine Fragen betrifft, ferner auch als Video-Interview-Partner und direkte Herzenslinie zu Dietrich.
Ich möchte daher zwei Dinge (neben vielen Gedanken, die in allem hier stecken) von ihm hier veröffentlichen:
Seine Musik und seine Trauerrede zur Beerdigung.

Als Anfangs noch die Idee eines Dokumentarfilmes in meinem Kopf nistete, fragte ich meinen Vater ob er nicht die musikalische Untermalung desselben machen wolle.
Er hat schon viel schöne Musik komponiert, und nach einigem Nachdenken war es für mich irgendwann klar, ihn zu fragen.
Auch wenn die Filmidee, ob meiner Laienhaftigkeit in eben jenem Genre, der Idee des digitalen Museums gewichen ist, so bleibt die Musik dennoch ein Teil der Sache selbst.




 TRAUERREDE 
Und hier die schöne Rede als PDF (unteren Text anklicken):
Die Trauerrede von Lars.
 
Meine Schuhe.
 DIE INTERVIEWS 
Ich möchte mich erinnern.
Und ich möchte, dass sich andere für mich erinnern.

Also frage ich: Wie war euer Vaddern? Was habt ihr erlebt? Wie war er?
Mein Vater Lars Frank.
Meine Oma Gerda Sprotte.
Fotoalben.
Hausrundgang.
Arne.

 
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Tränenherz
 VADDERN'S BILDER 
Mein Opa Dietrich war ein künstlerischer Mensch, durch und durch.

Er lehrte an der Hochschule, an der Jahre später ich selbst mein Studium aufnehmen sollte und förderte, motivierte, bereicherte junge Menschen. Er baute das Künstlerhaus 188 in Halle mit auf und war als Architekt an Gebäuden in Halle/Neustadt beteiligt.

Und er hat, vor allem während der Hochzeit seiner Krankheit, viel gemalt. Viele dieser Bilder sind nun in der Familie verteilt. Mein Teil seiner Bilder wandert immer mit mir. Besonders eines, das nun schon seit so vielen Jahren das Tiefste meiner Seele berührt (Bild 1 und 2).
Dahinter einige seiner Bilder aus den für Vaddern schweren Jahren 1988 und 1989.
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Wolkenschrank
 
 KRITZELBUCH 
Hier nun Vaddern's Gästebuch.
Dies ist meine persönliche Sammlung von Gedanken, Gefühlen und Geschichten.
Und eure?

Danke fürs hiergewesensein, bis bald vielleicht!
 
Impressum